Geschichte Ibizas
Christus datiert wird. Jedoch weiß man über die ersten Siedler wenig. Man geht inzwischen davon aus, dass die Entwicklung beider Inseln ähnlich verlaufen sein muss wie die auf Mallorca und Menorca. Man weiß, dass sich zwischen 2.000 und 1.600 vor Christus auf den Balearen die Talayot-Kultur entwickelt hat. Bei den Talayots handelte es sich um Steintürme, die sowohl als Wachtürme als auch als Kultstätten genutzt wurden. Der Begriff Talayot lässt sich ableiten aus dem Arabischen Atalayi, was Ausblick bedeutet. Auf Ibiza und Formentera wurden keine Überreste dieser Wachtürme gefunden, jedoch auf den Nachbarinseln.
Daher liegt die Vermutung nahe, dass es diese Bauten auch Ibiza und Formentera gegeben hat. Ebenso belegen die Höhlenmalereien in Ses Fontenelles bei San Antonio, dass die Balearen bereits um diese Zeit besiedelt sein mussten. Einen weiteren Hinweis auf diese Vermutung geben die Megalithen von Ca Na Costa auf Formentera. In San Augustin wurden sowohl Äxte als auch Bronzescheiben gefunden, die datiert werden auf 700 vor Christus. Man geht davon aus, dass es sich bei den ersten Siedlern um iberische Hirtenvölker handelte, die die Insel dann erschlossen. Um 700 vor Christus entdeckten die Griechen die Insel. Von den Griechen stammt der Name Pityusen für Ibiza und Formentera, der noch heute Verwendung findet als Name für die Balearen.