Hippies auf Ibiza

Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts entdeckten die sogenannten Hippies die Insel Ibiza als das favorisierte Urlaubsland. Die Hippiebewegung war eine kulturelle Gegenbewegung der Jugend und begann in den 60er Jahren. Äußerlich grenzte sich die Hippiebewegung gegen das sogenannte Establishment ab durch weite,

wallende und bunte Kleidung. Viele Stoffe hatten Blumenmotive. Das Motiv der Blumen wiederholte sich darin, dass viele Hippies sich mit Blumen schmückten. Daraus entwickelte sich auch der Begriff Blumenkinder. Mehr und mehr verkam die Bewegung aus Sicht der echten Hippies zum Massengut, sodass die Bewegung offiziell Ende der 60er Jahre beendet wurde. Danach entdeckten die Hippies Ibiza für sich. Hier nun ließen sich Viele nieder. Um den Lebensunterhalt verdienen zu können, begannen die Hippies mit dem Handel mit Handarbeiten und importierter Kunst und Kleidung aus Asien. Hieraus entwickelten sich die noch heute so beliebten Hippiemärkte. Die Hippiemärkte der heutigen Zeit haben zwar kaum noch etwas mit dem Ursprungsgedanken zu tun, sind aber immer noch bunt und spannend.

In Punta Arabi findet der wohl schrillste Hippiemarkt statt. Jeden Mittwoch zwischen 9.30 und 19 Uhr öffnet er seine Tore. Die Waren von einst sind zwar verschwunden. Dafür bekommt man heute T-Shirts, nette Strandoutfits und sogar Abendgarderobe. Stände mit Schmuck und Kunsthandwerk dürfen natürlich nicht fehlen. In den Bars der Hippies lässt sich noch heute der Geist dieser bunten Bewegung erahnen, auch wenn die einstigen Hippies inzwischen in die Jahre gekommen sind. Die Bar Vista Alegre in Sant Joan ist eine solche Bar. Geradezu berühmt für die Hippiebewegung ist die Bar Anita´s in Sant Carles. Zwar verkehren hier inzwischen Leute wie du und ich, aber die Kultur der Hippies ist immer noch spürbar.