Kathedrale Santa Maria De Las Nieves
als das älteste Bauwerk von Dalt Vila, einem Stadtteil von Ibiza-Stadt. Die Historie der Kathedrale geht zurück bis zu den Phöniziern. An der Stelle, an der die Kirche errichtet wurde, war bereits eine Kultstätte der Phönizier angesiedelt. Ebenso befand sich an diesem Ort schon ein römischer Tempel für den Gott Merkur. Gleichwohl bauten genau auf diesem Grundstück die Araber eine Moschee. Die Katalanen schließlich, die im 13. Jahrhundert die Insel eroberten, rissen die Moschee nieder. An dieser Stelle errichteten sie auf den Fundamenten der Moschee die Kathedrale. Die Kathedrale war das erste religiöse Gebäude der Katalanen. Im 14. Jahrhundert erfuhr die Kirche eine Erweiterung im gotischen Stil. Im 18. Jahrhundert wurde sie umfangreich erneuert. Dabei wurden viele mittelalterliche Bauteile ausgetauscht. Man ersetzte sie durch barocke Elemente.
Im Museu Arqueologic sind Ausgrabungsstücke aus den verschiedenen Epochen ausgestellt. Das Museum befindet sich direkt neben der ehemaligen Sakristei der Kathedrale. Neben den mittelalterlichen Bauelementen kann man hier Exponate sakraler Kunst bewundern. Die Kathedrale ist bekannt geworden durch ihre exponierte Lage auf dem Hügel. Der Anblick des grandiosen Bauwerkes lässt die Besucher staunen. Besonders beeindruckend ist der Glockenturm der Kathedrale, der schon fast wehrhaft anmutet. Schaut man sich die Kathedrale in der Nacht an, so bietet sich ein imposantes Bild. Denn nachts wird das Bauwerk durch Scheinwerfer äußerst effektvoll angestrahlt.