Spanische Inseln
Mediterranes Flair und die nicht weite Entfernung der Balearen von Deutschland, Österreich und Schweiz machen diese spanischen Inseln noch beliebter bei den europäischen Touristen. Auch die etwas längere Flugzeit zu den Kanarischen Inseln (4 bis 5 Stunden) mit ihrem ganzjährig milden Klima (20 bis 28 Grad und
durchschnittlich 300 sonnigen Tage im Jahr), ist nicht wirklich ein Problem.
Die spanischen Inseln werden niemanden enttäuschen, der sich während seines nächsten Urlaubs Sonne, Strand, malerische Landschaften, angenehmes Klima und die Gastfreundlichkeit der Menschen wünscht. Kanaren und Balearen können alle Ansprüche der Touristen bedienen: azurblaues Meer, wunderschöne Strände, luxuriöse Yachthäfen, Strandbars, exklusive Nachtclubs, ausgedehnte Radtouren oder Wanderungen, Kultur, Geschichte und bequeme Verbindungen per Flug oder Fähre. Jede der spanischen Inseln hat ihre eigenen Besonderheiten und spricht verschiedene Interessen an. Auch die Kinderfreundlichkeit der Spanier ist unbegrenzt, deswegen können Sie sicher sein, dass es Ihren Kindern auf den spanischen Inseln besonders gefallen wird.
Die Inselgruppe der Balearen liegt im Westen des Mittelmeers, ungefähr 100 Kilometer vor der Ostküste der iberischen Halbinsel. Die Islas Baleares bestehen aus den vier Haupinseln: der vielseitigen Mallorca, dem Naturparadies Menorca, der Partyinsel Ibiza, der ruhigen Insel Formentera und weiteren 147 unbewohnten Inseln. Typisch mediterran auf den Balearen sind weiße Kalksteinklippen und Sandstrände, die von türkisblauem Wasser umspült werden. Die Pflanzenwelt an den Küsten besticht mit duftenden Pinien und bezaubert mit farbenfrohen Oleander- und Hibiskusbüschen in den Gärten. Berühmt sind die Balearen aber nicht nur durch ihre natürliche Schönheit. Schon seit Jahrzehnten begeistert auch das vielfältige Unterhaltungsangebot, vor allem Mallorca und Ibiza sind dafür bekannt. Neben stilleren Ecken ist auch ein turbulentes Leben auf zahlreichen Promenaden und in den Nachtclubs garantiert. Tagsüber lockt das Angebot an Sportmöglichkeiten zu Land und Wasser. Die Inselbewohner verwöhnen ihre Gäste mit den heimatlichen Spezialitäten in gemütlichen Cafés und Restaurants. Ob in einem Strandcafé direkt am Meer oder im Inland, in einem kleinen Dorf zwischen Olivenbäumen: Von der Sangria bis zur weltberühmten Paella schmeckt alles nach Traumurlaub.
Zu den bekanntesten Kanarischen Inseln - der Inselgruppe im Atlantik - zählen Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote. Die Kanaren liegen vor der westafrikanischen Küste, von der sie zwischen 120 bis 500 Kilometer entfernt sind. Geografisch und klimatisch gehören diese spanischen Inseln bereits zu Afrika, politisch aber zu Spanien. "Inseln des ewigen Frühlings" - diesen Spitznamen hat den Kanarischen Inseln ihr Klima eingebracht, das im Gegenteil zum kontinentalen Spanien im Laufe des ganzen Jahres mediterran bis subtropisch bleibt. Die Einzigartigkeit der Kanarischen Inseln besteht auch in deren hohen Artenvielfalt, ein großer Anteil von denen endemische Arten vorweist. Das heißt, bestimmte Tier- und Pflanzenarten existieren nur auf den Kanarischen Inseln. Somit sind die Kanaren ein wahres Paradies für Naturfreunde: 142 Naturschutzgebiete gibt es insgesamt auf dem Kanarischen Archipel. Als bekannteste Naturschutzgebiete der Kanaren gelten der Nationalpark Teide auf der Insel Teneriffa und der Nationalpark Timanfaya auf der Insel Lanzarote. Las Palmas de Gran Canaria ist die größte Stadt der Kanarischen Inseln. Zu den berühmtesten Gebäuden der Stadt und zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten von den Kanaren gehört die "Vegueta" - die aus dem Jahre 1497 stammende Kathedrale Santa Ana, die heute der Sitz des Bischofs des Kanarischen Archipels ist. Das andere sehenswerte Gebäude ist der prachtvolle Kolonialbau Casa de Colón, wo sich das Kolumbus-Museum befindet.